Strahlende Gesichter bei der Übergabe des Spendenschecks für die Hieronimuß‘ Doctor Clowns.

Es hat Tradition bei HH Gerätebau, dass statt Weihnachtsgeschenken Institutionen und Menschen unterstützt werden, die soziale Verantwortung übernehmen.

Zur Spendenübergabe haben sich im Foyer von H&H Gerätebau in Langenargen zum Foto aufgestellt (von links) Geschäftsführer Jürgen Riedl, Doctor-Clown Reinhard Böhm und Vertriebsleiter Peter Probst.

Eine Spende über 500,- Euro konnte bereits in einer kleinen Feierstunde an den Hospizverein Tettnang übergeben werden. Kürzlich folgte das Treffen mit Herrn Reinhard Böhm alias Clown-Professor Dr. Hieroniemuß Pinkel von den Hieroniemuß’ Doctor-Clowns.

Die Doctor Clowns sind in Kliniken zwischen Friedrichshafen und Kempten sowie Memmingen und Ulm tätig und schenken kranken Kindern ein Lachen in schweren Zeiten.

Das Clownskostüm finanziere man zwar selbst – aber der Verein habe noch zahlreiche andere Kosten wie Fahrtkostenzuschüsse, Aufwandsentschädigungen und Prospekte, so Reinhard Böhm im Rahmen der Scheckübergabe. Die Clown-Fortbildung, die für alle Clowns Pflicht sei, mache ebenfalls einen erheblichen Teil der Kosten des Vereins aus. Insgesamt sieben Clowns sind ehrenamtlich für diesen guten Zweck unterwegs. Die Clowns brauchen dafür oft eine gehörige Portion Menschenkenntnis, Geduld und Freundlichkeit. „Schwierige Situationen bleiben schwierig. Oft hilft es aber schon, wenn man mal ein paar Minuten nicht über seine Krankheit nachdenken muss,“ beschreibt Reinhard Böhm die Arbeit der Krankenhaus-Clowns.

Und weiter: „Ein gutes Gefühl, ein Lächeln, das zählt bei unseren Aktionen.“ Außerdem, plaudert der Doctor Clown aus dem Nähkästchen: „Helfen macht Spaß“, denn das Spaßmachen bringe allen etwas. Jugend- und Heimerzieher Böhm sieht es als Privileg, auf allen Seiten Freude zu verbreiten. Schwerpunkt vieler Klinikbesuche seien zwar oft Kinder, aber die Eltern oder Betreuer seien ja auch oft da, erläuterte der Doctor Clown dem H&H Geschäftsführer Jürgen Riedl sowie Vertriebs- und Ausbildungsleiter Peter Probst.
 

Daher gelte es, für ganz unterschiedlichen Zielgruppen da zu sein. Das reiche eben vom Kleinkind bis zum Schwerstkranken, von der Onkologie bis zur Geriatrie. Die Clowns lenken dabei mit ihrem humorvollen Programm vom Krankenhaus- oder Krankheitsdasein ein wenig ab. Dabei sind vom Profi-Clown bis zur Hausfrau, vom Koch bis zum Journalisten ganz verschiedene Berufsgruppen versammelt.

Ganz bedeutend, so Reinhard Böhm, sei neben dem Clownstalent vor allem eine hohe soziale Kompetenz, um die Herzen der Menschen in oftmals lebensbedrohlichen Situationen mit dem richtigen Gefühl zu erobern.“

Wir haben uns als Verantwortliche sehr gefreut über dieses Treffen, das uns einmal mehr bestärkt hat, wie richtig unser Weg der Unterstützung ist.


Mehr Informationen unter:

www.doctor-clowns.de

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